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Asthma in der Schwangerschaft

Asthma in der Schwangerschaft
Aktualisiert am: 15.06.2022· Nächstes Update: 2026
Quelle:Gesundheitsinformation.de

Einleitung

Einleitung

Bei bronchiale sind die Atemwege kurzzeitig oder auch dauerhaft so verengt, dass man schlecht Luft bekommt. Typisch für sind Anfälle mit „pfeifendem“ Atem, Husten und Atemnot. Wenn nicht angemessen behandelt wird, kann es mit der Zeit dazu führen, dass die Lunge schlechter Sauerstoff aufnimmt und die körperliche Belastbarkeit nachlässt.

verschlechtert sich aber nicht automatisch. Mit Medikamenten und unterstützenden Maßnahmen wie regelmäßiger Bewegung lässt sich heute gut behandeln. Den meisten Menschen mit ist es deshalb möglich, ihre Erkrankung unter Kontrolle zu bekommen und ein weitgehend beschwerdefreies Leben zu führen. Dazu ist es wichtig zu verstehen, was man selbst tun kann und herauszufinden, welche Behandlung für einen persönlich am besten geeignet ist.

Wie wirkt sich Asthma auf das Ungeborene aus?

Ein mildes oder gut kontrolliertes Asthma führt normalerweise weder bei Schwangeren noch bei Ungeborenen zu größeren Gesundheitsproblemen. Ein nur schlecht kontrolliertes Asthma kann aber ernste Folgen haben – für die Frau und häufiger noch für das Kind. Das Ungeborene braucht eine zuverlässige Versorgung mit Sauerstoff. Wenn die Mutter bei einem Asthma-Anfall selbst Probleme hat, genug Luft zu bekommen, kann dies auch für das Kind einen Sauerstoffmangel bedeuten. Es atmet im Mutterleib zwar nicht, das Blut der Mutter muss jedoch ausreichend Sauerstoff erhalten, damit es gesund bleibt und sich gut entwickeln kann.

Wenn eine Schwangere mit moderatem oder schwerem Asthma ihre Erkrankung nicht mit vorbeugenden Medikamenten kontrolliert, hat sie ein erhöhtes Risiko für starke Asthma-Anfälle. Dies ist in der Schwangerschaft riskanter als sonst: Die hormonellen Veränderungen und die zusätzliche körperliche Belastung erschweren es, mit einem stärkeren Asthma-Anfall fertigzuwerden. Schlecht kontrolliertes Asthma erhöht das Risiko für

  • eine Frühgeburt: Wenn das Baby zu früh und dann häufig unreif geboren wird.
  • eine Präeklampsie: Diese Erkrankung kann während der Schwangerschaft auftreten und für Mutter und Kind lebensbedrohlich werden. Bei einer Präeklampsie steigt der Blutdruck stark an und der Urin enthält erhöhte Mengen Eiweiß (Proteinurie). Sie erhöht auch das Risiko für Krampfanfälle.
  • vermindertes Wachstum und niedriges Geburtsgewicht: Sauerstoffmangel kann dazu führen, dass sich das Kind nicht richtig entwickelt und zu klein geboren wird, auch wenn es volle neun Monate ausgetragen wurde.

Sind Medikamente zur Asthma-Kontrolle während der Schwangerschaft sicher?

Die negativen Folgen eines unbehandelten Asthmas wiegen schwerer als die möglichen Nebenwirkungen der gewohnten Medikamente. Deshalb können sie meistens auch weiterhin angewendet werden. Die meisten Asthma-Medikamente sind zwar nicht speziell daraufhin überprüft worden, ob sie zur Anwendung in der Schwangerschaft sicher sind. Es bestehen aber auch keine größeren Sicherheitsbedenken. Am besten untersucht sind inhalative Kortikoide (Kortison). Auch gegen langwirksame Beta-2-Mimetika gibt es keine Bedenken – allerdings dürfen sie grundsätzlich nur in Kombination mit einem Kortison-Spray angewendet werden. Langwirksame Beta-2-Mimetika allein können selbst zu starken Asthma-Anfällen führen.

Kortison-Sprays gelten zur Anwendung in der Schwangerschaft und während der Stillzeit als geeignet und sicher. Beim regelmäßigen Einsatz von Kortison-Tabletten sind mögliche unerwünschte Wirkungen auf das Baby in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten jedoch nicht auszuschließen. Kortison-Sprays wirken weniger auf den ganzen Körper als Tabletten, weil der Wirkstoff direkt in die Lungen gelangt. Nur kleine Mengen verteilen sich im Körper der Frau und erreichen das Kind. Auch in der Muttermilch ist dann nur wenig Wirkstoff zu finden.

Die Ärztin oder der Arzt wird in jedem Fall versuchen, die niedrigste Medikamentendosis zu finden, mit der sich das Asthma gut unter Kontrolle halten lässt. Wichtig ist zudem, sich mit der Erkrankung auseinanderzusetzen. Einen selbstständigen Umgang mit der Erkrankung (Selbstmanagement) zu erlernen hilft, die Asthma-Beschwerden unter Kontrolle zu bekommen. Für Schwangere mit Asthma ist es neben einer guten Asthma-Kontrolle wichtig, den eigenen Gesundheitszustand und den des Kindes regelmäßig überwachen zu lassen.

Wie sicher ist eine spezifische Immuntherapie?

Viele Frauen mit Allergien, die sich ein Kind wünschen, nehmen eine spezifische Immuntherapie (Desensibilisierung) in Anspruch. Diese Behandlung soll gegenüber den Allergenen unempfindlich machen, die die Beschwerden auslösen. Normalerweise dauert eine Immuntherapie drei Jahre oder länger.

Manche Frauen überlegen vielleicht, während der Schwangerschaft mit einer solchen Behandlung zu beginnen. Dies wird jedoch nicht empfohlen, da über ihren Nutzen und ihre Risiken in der Schwangerschaft bisher nur wenig bekannt ist. Es gibt zudem ein kleines Risiko für ernsthafte Nebenwirkungen, die sogar lebensbedrohlich werden können. Wurde schon vor der Schwangerschaft mit der Therapie begonnen, wird in der Regel geraten, sie nur fortzusetzen, wenn sie gut vertragen wird. Dabei sollte die Dosis während der Schwangerschaft nicht erhöht werden.

Was lässt sich noch tun, um Asthma-Anfällen vorzubeugen?

Wichtige Möglichkeiten, Asthma-Anfällen vorzubeugen und damit das Risiko zu senken, dass ein Baby zu klein auf die Welt kommt, sind:

  • Orte meiden, an denen geraucht wird, denn Tabakrauch kann das Risiko für einen Asthma-Anfall erhöhen. Falls eine Frau mit Asthma selbst noch raucht, ist eine (geplante) Schwangerschaft ein guter Anlass, damit aufzuhören – um die Erkrankung besser kontrollieren zu können und das Ungeborene zu schützen. Die Giftstoffe im Tabak können unter anderem das Wachstum des Babys behindern und zu Gesundheitsproblemen nach der Geburt führen.
  • Andere Auslöser für Asthma-Anfälle so gut es geht vermeiden, je nach Allergie zum Beispiel Tiere, Pollen, kalte Luft oder Hausstaubmilben.
  • Sodbrennen vorbeugen. Sodbrennen wird durch den Rückfluss von Magensäure (Reflux) in die Speiseröhre verursacht und ist ein häufiges Problem während der Schwangerschaft. Starkes Sodbrennen kann Asthma-Attacken auslösen. Viele Frauen versuchen, Sodbrennen vorzubeugen oder es zu mildern, indem sie ihren Kopf höher lagern, wenn sie sich hinlegen. Eine weitere Möglichkeit ist, mehrere kleine Mahlzeiten am Tag zu essen, damit der Magen nicht zu voll wird.

Wie kann man Asthma oder Allergien beim Baby vorbeugen?

Für die werdende Mutter wie für den Vater gilt: Wenn beide mit dem Rauchen aufhören, können sie das Risiko verringern, dass ihr Kind später Asthma entwickelt. Dagegen ist es nicht belegt, dass eine spezielle Schwangerschaftsdiät das Baby vor Asthma oder Allergien schützt. Das bedeutet: Für Schwangere mit Asthma ist es zwar wichtig, Nahrungsmittel zu vermeiden, die Asthma-Anfälle auslösen können. Es gibt aber keinen Grund, die Ernährung zu ändern, um das Kind vor späteren Allergien zu schützen.

Allgemein ist es wichtig, während der Schwangerschaft auf die eigene Gesundheit zu achten. Für Frauen mit Asthma heißt das auch, die Kontrolle ihrer Erkrankung ernst zu nehmen. Es hilft aber nicht, sich ständig Sorgen um Asthma-Auslöser, Ernährung und sonstiges zu machen. Bei einem ausreichend kontrollierten Asthma spricht alles dafür, dass die Schwangerschaft für Mutter und Kind ganz normal verlaufen wird.

Symptome

Bei Kindern macht sich in der Regel durch Husten und eine leicht pfeifende oder brummende Atmung bemerkbar. Andere typische Krankheitszeichen zeigen sich meist noch nicht. Bei Jugendlichen und Erwachsenen äußert sich durch folgende Beschwerden:

  • Atemnot (oft anfallsartig)
  • bei Belastung
  • geräuschvolle (Aus-)Atmung (Giemen, Pfeifen, Brummen)
  • Engegefühl in der Brust
  • Husten und / oder Hustenreiz

Die Beschwerden treten meist anfallsartig auf, häufig auch nachts. Dies ist einer der Gründe, warum sich manche Menschen mit dieser chronischen Erkrankung oft müde und abgeschlagen fühlen. Bei einem Asthma-Anfall kann sich eine zunächst nur leicht erschwerte Atmung bis zu ernsthafter Atemnot steigern.

Ursachen und Risikofaktoren

tritt in einigen Familien häufiger auf als in anderen, was auf ein gewisses familiäres Risiko schließen lässt. Weitere Risikofaktoren für sind zum Beispiel andere allergische Erkrankungen wie Heuschnupfen oder in der Familie oder beim Kind selbst sowie ein unterdurchschnittliches Geburtsgewicht. Jungen erkranken häufiger an als Mädchen. Außerdem gibt es einen wichtigen Risikofaktor, der vermeidbar ist: das Rauchen der Eltern.

Asthmatische Beschwerden treten auf, wenn zwei Dinge zusammenkommen: Bei Menschen mit neigt das dauerhaft zu einer übersteigerten Abwehrreaktion. Dieser Hang zum „Übereifer“ macht sich aber erst bemerkbar, wenn die Schleimhäute, die die von innen auskleiden, Kontakt zu bestimmten Reizen haben. Diese werden als Auslöser (englisch: trigger) bezeichnet.

Je nach Auslöser unterscheiden Fachleute zwischen allergischem und nicht allergischem .

  • Allergisches wird auch „extrinsisch“ genannt, weil die Auslöser von außen kommen und mit der Luft eingeatmet werden. Verschiedene Menschen können auf ganz unterschiedliche Reize reagieren. Dazu zählen zum Beispiel Tabakrauch (aktives und passives Rauchen), Pflanzenpollen, Tiere, Exkremente von Hausstaubmilben, Nahrungsbestandteile, aber auch kalte Luft, Parfüms, Abgase und bestimmte Chemikalien.
  • Nicht (auch „intrinsisch“ genannt) wird durch Reize ausgelöst, die aus dem Körper selbst kommen. Dazu zählen vor allem bakterielle und virale Entzündungen der Atemwege. Eine spezielle Form ist das Analgetika-Asthma. Es wird durch die Einnahme bestimmter Schmerzmittel (Analgetika) ausgelöst. Dazu gehören () und andere Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht steroidalen Antirheumatika (). Bei manchen Menschen lösen körperliche oder seelische Belastungen, die den Atem beschleunigen, asthmatische Beschwerden aus.

Bei vielen Menschen spielen auch innere und äußere Faktoren zusammen, sodass eine klare Abgrenzung zwischen allergischem und nicht allergischem nicht immer möglich ist. Die Folgen für die Lunge und Atmung sind ohnehin sehr ähnlich:

  • Zellen des Abwehrsystems (Immunsystems) in der Bronchialschleimhaut werden aktiviert,
  • die Muskulatur um die Atemwege verkrampft sich,
  • die Schleimhäute der Atemwege entzünden sich und schwellen an,
  • es bildet sich häufig besonders zäher Schleim.

Durch die Verkrampfung der Muskulatur, die Schleimhautschwellung und die Schleimbildung verengen sich die Atemwege mehr und mehr, bis schließlich ein Asthma-Anfall auftreten kann.

Grafik: Aufbau der Lungen-Atemwege; gesunde und durch Asthma verengte Bronchien - wie im Text beschrieben

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Häufigkeit und Verlauf

Etwa 4 % der Kinder und 6 % der Erwachsenen in Deutschland haben . Bei Kindern ist die häufigste chronische Erkrankung.

verläuft sehr unterschiedlich und führt nicht automatisch zu immer stärkeren Beschwerden. Manche Kinder oder Jugendliche haben später als Erwachsene kaum noch oder gar keine Beschwerden mehr. Bei anderen bleiben sie bestehen oder verstärken sich. Viel hängt davon ab, wie gut sich der auslösende Reiz vermeiden lässt, wie gut das behandelt wird und wie man selbst mit der Erkrankung umgeht. Bestimmte Medikamente und unterstützende Maßnahmen wie Atemtechniken können helfen, ein nahezu normales Leben zu führen.

kann in jedem Lebensalter erstmals auftreten. Häufig fällt aber zuerst im Kindes- oder Jugendalter auf. Menschen mit haben oft schon zuvor mit Allergien Probleme: etwa mit Heuschnupfen, allergischer Bindehautentzündung oder Neurodermitis. Ihre Beschwerden können sich daher je nach Jahreszeit oder anderen äußeren Einflüssen verändern oder auch für einige Zeit oder sogar ganz verschwinden. Manchmal treten dann andere allergische Beschwerden wieder in den Vordergrund und es kommt erst nach einiger Zeit wieder zu Asthma-Beschwerden.

Diagnose

Ob oder eine andere Erkrankung für Atembeschwerden verantwortlich ist, können Ärztinnen und Ärzte erst feststellen, wenn sie die Symptombeschreibungen und die Ergebnisse verschiedener Untersuchungen zusammen betrachten. Die wichtigsten Diagnosemethoden bei Verdacht auf sind:

  • ausführliches Gespräch (): Darin geht es unter anderem um die Art der Beschwerden, die Krankheitsgeschichte und das Lebensumfeld.
  • körperliche Untersuchung: Neben dem allgemeinen gesundheitlichen Zustand wird die Funktion von Lunge, Herz und Kreislauf überprüft.

Mithilfe von Lungenfunktionstests (, ) lässt sich feststellen, wie leistungsfähig die Lunge ist. Bei der werden die Geschwindigkeit des Luftstroms bei der Ausatmung und die Menge der ausgeatmeten Luft gemessen. Das Peak-Flow-Meter misst die Geschwindigkeit des Luftstroms beim Ausatmen.

Weitere Untersuchungen der Atemwege oder Allergietests können nötig werden, um die zu sichern.

Behandlung

Welches das erste Behandlungsziel ist, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab. Meist geht es zunächst darum, die Häufigkeit und Stärke der Beschwerden so gering wie möglich zu halten. Darüber hinaus soll eine Asthma-Behandlung helfen, den Alltag möglichst normal zu gestalten. Es ist wichtig zu wissen, dass die medikamentöse nur wenige Nebenwirkungen mit sich bringt. Das gilt auch für schwangere Frauen mit . Die Ärztin oder der Arzt berät, welche Medikamente infrage kommen.

Zur Asthma-Behandlung werden zwei Hauptgruppen von Medikamenten eingesetzt:

  • schnell wirksame Bedarfsmedikamente () und
  • lang wirksame Dauermedikamente (Controller).

Bedarfsmedikamente können bei leichtem ausreichen: So nehmen manche Menschen mit nur dann Medikamente ein, wenn sie Beschwerden haben.

Ein stärkeres lässt sich aber meist nur mit Dauermedikamenten kontrollieren. Sie beruhigen unter anderem die ständig entzündeten Atemwege und beugen dadurch Asthma-Anfällen vor. Üblicherweise werden sie regelmäßig jeden Tag angewendet. Die Behandlung richtet sich immer nach der Stärke der Beschwerden. Nur eine konsequente Anwendung der Medikamente kann ausreichend vor Asthma-Anfällen schützen.

Zudem kann es helfen, den Kontakt zu Asthma-Auslösern so gut es geht zu vermeiden. Das ist im Alltag aber nicht leicht, manchmal auch unmöglich. Es kann zwar helfen herauszufinden, ob man zum Beispiel auf Tiere, Hausstaub oder kalte Luft empfindlich reagiert. Das Vermeiden von Auslösern schützt allerdings nicht immer und überall vor Beschwerden. Die meisten Menschen mit müssen sich aber weniger Gedanken um Auslöser machen, wenn sie ihre Medikamente richtig anwenden.

Sport und Bewegung sowie bestimmte Atemtechniken können ebenfalls helfen, die Beschwerden unter Kontrolle zu halten. Medikamente lassen sich dadurch zwar meist nicht ersetzen, aber sinnvoll ergänzen. Welche Behandlungen geeignet sind, um die eigenen Ziele zu erreichen, bespricht man am besten mit der Ärztin oder dem Arzt.

Es kann zudem sinnvoll sein, sich gegen Grippe oder impfen zu lassen.

Leben und Alltag

Wie die meisten chronischen Erkrankungen betrifft nicht nur ein einzelnes Organ – in diesem Fall die Lunge –, sondern den ganzen Menschen. Wer zum Beispiel nachts Asthma-Anfälle hat und dadurch schlecht schläft, ist tagsüber müde und unkonzentriert. Auch die körperliche Fitness kann leiden.

Oft dauert es eine Zeit, sich auf das Leben mit einer chronischen Erkrankung einzustellen. Das gilt manchmal auch für Angehörige. Ausreichende Informationen über können Kinder und Erwachsene im Umgang mit ihrer Erkrankung stärken und selbstständiger machen. Wer gut informiert ist, kommt oft besser mit kritischen Situationen wie einem akuten Asthma-Anfall zurecht. Notfälle und Klinikeinweisungen lassen sich dann oft vermeiden. Selbsthilfegruppen können beim Umgang mit der Erkrankung eine wichtige Unterstützung sein.

Weitere Informationen

Zum Krankheitsmanagement gehört auch, zu wissen, wo man die geeignete Unterstützung, Beratung und die bestmögliche Behandlung bekommt. Ärztlicher Rat, eine gute Asthma-Schulung oder die Mitarbeit in einer Selbsthilfegruppe können dabei helfen, selbst Expertin oder Experte im Umgang mit dem zu werden. Asthma-Schulungen werden unter anderem von Lungenfachärztinnen und -ärzten sowie von Rehakliniken angeboten. Eine Asthma-Schulung sollte vermitteln,

  • wie entsteht und wie es behandelt werden kann,
  • woran man frühe Symptome eines Asthma-Anfalls erkennt,
  • wie sich Auslöser vermeiden lassen und
  • wie sich Erkrankte und Angehörige im Notfall verhalten sollen.

Asthma-Selbsthilfegruppen sind selbst organisierte Zusammenschlüsse von Menschen, die haben oder deren Angehörige an erkrankt sind. Sie bieten die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. Dies kann bei der Bewältigung des Lebens mit helfen und zur Aufklärung über die Erkrankung beitragen.

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