Operationen

Operationen
Aktualisiert am: 26.01.2022· Nächstes Update: 2026
Quelle:Gesundheitsinformation.de

Einleitung

Ein verkrümmter Penis kann operativ begradigt werden. Der Ursprungszustand lässt sich aber nicht wiederherstellen: Je nach OP-Verfahren kann es beispielsweise sein, dass die Vorhaut entfernt werden muss oder der Penis nach der Operation etwas kürzer ist. Weil die Eingriffe auch Risiken und Nebenwirkungen haben, lohnt es sich, die Vor- und Nachteile gut abzuwägen.

Eine Penisverkrümmung entsteht, weil Teile des Bindegewebes rund um die Schwellkörper des Penis vernarben und Knötchen bilden – sogenannte . Da sich das verhärtete Gewebe nicht mehr ausdehnen kann, verformt sich der Penis bei einer .

Aus medizinischer Sicht ist eine Peniskrümmung ungefährlich. Wenn sich ein Mann nicht daran stört, ist keine Behandlung nötig. Eine nur leichte Penisverkrümmung wirkt sich normalerweise kaum auf das Sexualleben aus.

Penisverkrümmungen können zunächst konservativ, also ohne OP behandelt werden, insbesondere mit Geräten zur Streckung des Penis. Bei stärkeren Krümmungen, Dellen und anderen Verformungen kommt eine Operation infrage – oder wenn es mit konservativen Behandlungen nicht gelingt, den Penis ausreichend zu begradigen. Jede Operation hat aber Risiken und Nebenwirkungen. Dazu gehören die allgemeinen Risiken einer wie Übelkeit oder Kreislaufprobleme sowie die besonderen Risiken des jeweiligen Eingriffs.

Vorbereitung

Wie umfangreich die Vorbereitung ist, richtet sich nach der Art der Operation und danach, ob eine ansonsten gesunde Person, ein älterer Mensch oder ein Kind operiert werden soll. Muss in einem Notfall rasch operiert werden, ist zudem oft keine Zeit für eine Vorbereitung.

Bei größeren Eingriffen können viele Voruntersuchungen in einer Arztpraxis oder im Krankenhaus nötig sein. Bei den meisten Operationen reicht es aber aus, kurz vorher in die Klinik zu gehen.

Wichtig ist, dass die operierenden Ärztinnen und Ärzte über Vorerkrankungen, Allergien oder Blutgerinnungsstörungen sowie über die Einnahme von Medikamenten informiert sind.

Das Aufklärungsgespräch

Im Aufklärungsgespräch vor einer OP erklärt die Ärztin oder der Arzt den Eingriff, seinen Umfang und Ablauf. Bei der Aufklärung müssen außerdem die Erfolgsaussichten und die Risiken der Operation beschrieben werden. Thema ist auch, welche Folgen wie etwa Schmerzen die OP hat, was in der Zeit der Nachbehandlung zu beachten ist und wie lange man nicht arbeiten kann. Im Krankenhaus gehört zur Aufklärung zudem ein Gespräch mit einer Narkoseärztin oder einem Narkosearzt. Es kann helfen, sich Fragen vorab aufzuschreiben. Außer in Notfällen darf ohne Aufklärungsgespräch nicht operiert werden. Nach dem Gespräch wird per Unterschrift bestätigt, dass man über den Eingriff und seine Risiken aufgeklärt wurde und der OP zustimmt.

Zur Vorbereitung auf das Aufklärungsgespräch ist es hilfreich, alle noch offenen eigenen Fragen zur OP aufzuschreiben. Im Gespräch selbst sollte man sich nicht scheuen, Ängste und Unsicherheiten anzusprechen. Auch organisatorische Fragen können geklärt werden – zum Beispiel, wer einen nach einer ambulanten Operation nach Hause begleitet.

Wie lange muss man vor einer Vollnarkose nüchtern bleiben?

In der Regel dürfen Kinder und Erwachsene sechs Stunden vor einer Vollnarkose nichts mehr essen und zwei Stunden vorher nichts mehr trinken. Säuglinge dürfen meist vier Stunden vor einer Operation nicht mehr gestillt werden oder Flaschennahrung erhalten.

Vor der OP werden meist Medikamente gegeben, die das Einleiten der Narkose erleichtern – zum Beispiel Beruhigungsmittel oder Mittel, die die Speichel- oder Magensäureproduktion hemmen.

Die Operation

Bei größeren Eingriffen im Krankenhaus wird man zuerst in den sogenannten Einleitungsraum des OP-Bereichs gebracht. Meist wird hier die Narkose (Anästhesie) vorbereitet und eingeleitet. Sie ist nötig, damit während des Eingriffs keine Schmerzen spürbar sind. Es gibt drei verschiedene Arten der Narkose:

  • örtliche Betäubung (lokale Anästhesie) bei kleineren, meist oberflächlichen Eingriffen.
  • Betäubung größerer Bereiche (regionale Anästhesie) wie ein Arm, ein Bein oder auch die untere Körperhälfte.
  • Vollnarkose bei größeren Eingriffen oder wenn keine Lokal- oder Regionalanästhesie möglich oder gewünscht ist. Eine Vollnarkose kann auch bei Kindern oder Menschen nötig sein, die große Angst vor dem Eingriff haben.

Bei einer Klinik-OP unter Vollnarkose sind im Operationssaal neben den operierenden Ärztinnen und Ärzten auch OP-Schwestern, -Pfleger und andere Fachkräfte anwesend. Eine Narkoseärztin oder ein Narkosearzt überwacht während der gesamten OP den Kreislauf, die Herzfunktion und die Atmung. Dazu wird man an spezielle Geräte angeschlossen, bei einer Vollnarkose auch an ein Beatmungsgerät.

Die Operationsrisiken hängen sehr stark von der Art des Eingriffs ab, aber auch vom Alter oder den Vorerkrankungen einer Patientin oder eines Patienten. Auch die Erfahrungen der Operateure spielen eine Rolle. Bei jeder Narkose besteht zudem ein Risiko für Komplikationen, zum Beispiel für Abfall oder Anstieg des Blutdrucks oder des Pulses. Bei Vollnarkosen sind Nebenwirkungen häufiger als bei Teilnarkosen. Ernsthafte Probleme durch die Narkose sind heute jedoch sehr selten.

Nachbehandlung

In Krankenhäusern werden frisch Operierte nach einer Vollnarkose in den sogenannten Aufwachraum gebracht. Hier werden sie noch eine Zeit lang von Anästhesie-Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten betreut und überwacht, bevor sie wieder zurück auf die Station verlegt werden. Geräte messen den Puls, den Blutdruck und die Herzaktivität.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen direkt nach Operationen gehören Benommenheit, Übelkeit, Kreislaufprobleme durch die Vollnarkose, aber auch Schmerzen infolge des Eingriffs. Es ist wichtig, das medizinische Personal auf solche Beschwerden aufmerksam zu machen, damit sie ausreichend behandelt werden können. Denn wer starke Schmerzen hat, erholt sich meist nur langsam von einem Eingriff. In der Regel lassen sich Neben- und Folgewirkungen einer OP gut mit Medikamenten lindern.

Nach einer Bauchoperation darf meist solange nichts gegessen werden, bis sich der Darm wieder bewegt. Nach anderen Operationen ist Essen und Trinken wieder möglich, sobald die Narkose abgeklungen ist.

Nach größeren Eingriffen ist es normalerweise nötig, noch einige Tage im Krankenhaus zu bleiben. In der Zeit der Nachbehandlung kommt es vor allem darauf an, dass die Operationswunden gut heilen und man so schnell es geht wieder auf die Beine kommt. Längere Bettruhe nach Operationen ist heute die Ausnahme. Meist werden Patientinnen und Patienten dazu ermuntert, nach dem Eingriff sobald es geht wieder aufzustehen und sich zu bewegen.

Nach kleineren Eingriffen ist es oft möglich, sich schon kurz nach dem Abklingen der Betäubung abholen zu lassen und nach Hause zu gehen.

Rehabilitation

An manche Operationen schließt sich eine Rehabilitation an, die mehrere Wochen dauern kann. Diese „Anschlussheilbehandlung“ kann ambulant oder stationär angeboten werden. Durch eine Rehabilitation sollen Patientinnen und Patienten nach einem Eingriff so zu Kräften kommen, dass sie ihren normalen Alltag wiederaufnehmen können. Ein wichtiger Bestandteil einer Rehabilitation ist oft eine physiotherapeutische Behandlung. Ihr Ziel ist, zum Beispiel ein operiertes Gelenk wieder beweglich zu machen und die Muskulatur zu kräftigen.

Weitere Informationen

Vor jeder Behandlung haben Patientinnen und Patienten das Recht, sich ausführlich und verständlich über Vor- und Nachteile und über Alternativen aufklären zu lassen. Diese Rechte sind im deutschen Patientenrechtegesetz verankert.

Bei bestimmten Eingriffen sind Ärzte dazu verpflichtet, auf das Recht auf eine zweite Meinung hinzuweisen.

In Deutschland gibt es zudem ein breites Angebot zur persönlichen Beratung und Unterstützung im Krankheitsfall.

Weitere Informationen bietet die Broschüre „Ratgeber Krankenhaus“ des Bundesministeriums für Gesundheit. Suchportale für Kliniken wie zum Beispiel die „Weisse Liste“ helfen bei der Suche nach dem passenden Krankenhaus für eine bestimmte Operation.

Wann kommt eine Operation infrage?

Für eine OP müssen diese Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Der Erkrankungsbeginn liegt mindestens zwölf Monate zurück.
  • Die Krümmung hat sich seit mindestens drei Monaten nicht mehr verstärkt (die chronische Phase ist erreicht).
  • Die Krümmung beeinträchtigt das Sexualleben deutlich.
  • Die Erkrankung belastet den Mann so stark, dass er eine Operation wünscht.

Vor einer Operation wird in der Regel ein Ultraschall gemacht, um die Operation zu planen. Dabei wird geschaut, ob die Durchblutung gestört ist und wo die Verhärtungen des Bindegewebes liegen.

Wichtig ist:

Bevor man sich für eine Operation entscheidet, sollte man wissen: Eine Operation kann den Penis begradigen. Sie stellt aber nicht den Ursprungszustand des Penis wieder her – er kann zum Beispiel danach etwas kürzer sein.

Welche Operationsverfahren gibt es?

Zur Penisbegradigung werden verschiedene OP-Techniken eingesetzt. Welches Verfahren sich eignet, hängt von Faktoren wie der Penislänge, der Stärke der Krümmung und der Erektionsfunktion ab. Es gibt drei Techniken:

  • Raffung: Das Bindegewebe um den Schwellkörper wird auf der gegenüberliegenden Seite der Krümmung vernäht und gerafft. Das führt dazu, dass sich der Schwellkörper wieder gleichmäßig ausdehnt.
  • Plastik mit Graft (Transplantat): Die Vernarbung wird eingeschnitten oder teilweise entfernt, anschließend wird das operierte Gewebe mit einem Transplantat aus eigenem oder tierischem Gewebe abgedeckt.
  • Einbau einer Schwellkörper-Prothese: Es werden künstliche Zylinder in die Schwellkörper eingesetzt, die bei Bedarf mit Flüssigkeit gefüllt werden können, um eine zu erzeugen. Dies kann mit einer Raffung oder einem Graft kombiniert werden, um die Krümmung zu korrigieren.

Der Einbau einer Schwellkörper-Prothese kommt infrage, wenn eine Erektionsstörung besteht, die nicht mit Medikamenten behandelbar ist.

Während der Operation kann es erforderlich werden, die Penisvorhaut zu entfernen, also eine Beschneidung vorzunehmen. Das ist manchmal notwendig, um Komplikationen wie eine Vorhautverengung (Phimose) zu vermeiden.

Was wird bei einer Raffung gemacht?

Eine Raffung kommt vor allem für Männer infrage, die eine mittlere Krümmung bis ungefähr 60 Grad haben. Der Eingriff setzt voraus, dass eine gute Erektionsfunktion vorhanden ist oder medikamentös durch Potenzmittel hergestellt werden kann.

Bei einer Raffung wird die Haut um den Penis längs oder ringsherum eingeschnitten, um das Bindegewebe um die Schwellkörper freizulegen. Auf der gegenüberliegenden Seite der Krümmung werden dann Teile des Bindegewebes gerafft und vernäht. Anschließend wird die Penishaut wieder zusammengenäht. Die im Bindegewebe sorgt dafür, dass sich der Penis bei einer wieder gleichmäßig ausdehnt.

Die Grafik zeigt die einzelnen Schritte bei einer operativen Raffung des Penis-Bindegewebes.

Dieses Verfahren eignet sich nicht für kompliziertere Penisverformungen wie eine Penisverengung oder ein Sanduhrphänomen, bei dem der Penis an einer Stelle ringsherum schmaler ist. Auch sehr starke Krümmungen lassen sich damit nicht gut operieren.

Welche Vor- und Nachteile hat eine Raffung?

Eine Raffung ist das einfachste und am wenigsten invasive Operationsverfahren. Bei über 90 % der operierten Männer gelingt es, den Penis zu begradigen.

Mögliche Nachteile sind:

  • spürbare Operationsfäden: Manche Männer können die Knoten in den Operationsfäden durch die Haut ertasten und müssen sich zunächst daran gewöhnen.
  • Erektionsstörungen: Schätzungen zufolge haben bis zu 10 % der operierten Männer nach dem Eingriff mit Erektionsstörungen oder einer verringerten Empfindsamkeit des Penis zu tun.
  • Verkürzung des Penis: Der Penis ist nach der Korrektur oft um etwa 1 bis 1,5 cm kürzer als zuvor. Ob dies im Sexualleben als Einschränkung empfunden wird, ist sehr individuell und hängt auch von der Ausgangslänge ab. Es ist hilfreich, mit der Ärztin oder dem Arzt sowie der Partnerin oder dem Partner darüber zu sprechen, wenn einem das Sorge bereitet.

Was wird bei einer Plastik mit Gewebe-Transplantat (Graft) gemacht?

Mit diesem OP-Verfahren können auch starke Krümmungen und Verformungen operiert werden, wie eine Delle oder ein Sanduhrphänomen. Der Eingriff setzt voraus, dass die Erektionsfähigkeit ausreichend ist oder medikamentös durch Potenzmittel hergestellt werden kann.

Bei einer Graft-OP wird zunächst die Haut eingeschnitten und zurückgeschoben. In der Regel muss das Nerven- und Gefäßbündel, das den Penis versorgt, gelöst werden, um an das vernarbte Bindegewebe (Plaque) zu gelangen. Dieses wird dann eingeschnitten und manchmal teilweise entfernt.

Über das operierte Bindegewebe wird anschließend ein Transplantat gelegt und eingenäht oder verklebt. Dieses kann zum Beispiel aus dem eigenen Körper entnommen werden oder tierischen Ursprungs sein. Nach der Begradigung wird die Penishaut wieder hochgezogen und zusammengenäht.

Die Grafik zeigt die vereinfachte anatomische Darstellung einer operativen Penis-Plastik mit Gewebe-Transplantat (Graft) in vier Schritten.

Welche Vor- und Nachteile hat eine Plastik mit Transplantat?

Bei über 80 % der operierten Männer gelingt es, durch die Operation die Verformung zu beseitigen – auch wenn der Penis stärker gekrümmt oder verformt war. Bei der Plastik mit Transplantat gelingt es eher, die natürliche Penislänge wiederherzustellen. Das Verfahren ist aber komplizierter und aufwendiger als eine Raffung.

Mögliche Nachteile des Eingriffs sind:

  • Erektionsstörungen: Laut Studien treten nach der OP bei etwa 10 bis 40 % der Männer Erektionsstörungen auf. Wenn das Nervenbündel bei der Operation verletzt wird, kann die Eichel vorübergehend oder dauerhaft taub werden.
  • Verkürzung des Penis: Auch bei diesem OP-Verfahren verkürzt sich der Penis bei 15 bis 50 % der Männer etwas.
  • Probleme mit dem Transplantat: Das Ersatzgewebe kann sich wölben, entzünden oder zusammenziehen und dann erneut zu einer Krümmung führen. Solche Komplikationen können einen weiteren Eingriff nötig machen.

Wie funktioniert eine Schwellkörper-Prothese?

Eine Schwellkörper-Prothese kommt infrage, wenn gleichzeitig eine Erektionsstörung besteht, die sich nicht mit Medikamenten behandeln lässt. Umgangssprachlich wird oft von einer Penisprothese gesprochen. Dies ist jedoch eine irreführende Bezeichnung, weil nicht der ganze Penis, sondern nur die beiden großen Schwellkörper im Penis durch eine Prothese ersetzt werden.

Bei leichten Krümmungen kann der Einbau einer Prothese bereits ausreichen, um den Penis zu begradigen. Bei stärkeren Krümmungen können beim Einbau der Prothese bestimmte Biegetechniken eingesetzt werden, um die Verhärtungen im Bindegewebe aufzubrechen und die Krümmung zu korrigieren. Bei starken Verformungen oder Krümmungen kann eine Prothese auch mit einer Raffung oder Plastik kombiniert werden.

Zur Behandlung von Peniskrümmungen werden normalerweise hydraulische Schwellkörper-Prothesen verwendet. Dabei werden Zylinder in die Schwellkörper des Penis eingesetzt, die sich über eine Pumpe mit Kochsalzlösung füllen lassen. Die wird herbeigeführt, indem man eine im Hodensack befindliche Pumpe zusammendrückt, bis ausreichend Flüssigkeit in den Zylindern ist.

Das Kochsalz wird in einem Reservoir (Ballon) gespeichert, das in der Regel neben der Harnblase oder in den Bauchraum eingesetzt wird. Über ein Ventil an der Pumpe oder im Zylinder kann die Flüssigkeit wieder abgelassen werden. Sie fließt dann zurück in das Reservoir und die verschwindet. Operiert wird über einen Schnitt am Übergang vom Penis zum Hodensack oder einen Schnitt über dem Penisansatz.

Die Grafik zeigt eine hydraulische Schwellkörper-Prothese: Links mit ihren Einzelbestandteilen, rechts in situ nach Einsetzen in den Körper.

Welche Vor- und Nachteile hat eine Schwellkörper-Prothese?

Durch eine Schwellkörper-Prothese lassen sich über 80 % der Krümmungen korrigieren. Mit der Pumpe kann bei Bedarf jederzeit eine erzeugt werden.

Mögliche Nachteile einer Schwellkörper-Prothese sind:

  • Zerstörung der Schwellkörper: Die eigenen Schwellkörper werden bei dieser Operation dauerhaft zerstört. Deshalb ist der Eingriff nur dann eine Option, wenn durch andere Behandlungen keine mehr hergestellt werden kann.
  • Infektionen: Wenn sich am Implantat ansiedeln, kann es zu einer kommen. Infolgedessen entzündet sich das umliegende Gewebe. Anzeichen hierfür sind Schmerzen, Rötungen oder Schwellungen. Dies passiert nach etwa 2 von 100 Operationen – meist in den ersten drei Monaten nach dem Eingriff. Dann muss oft die Prothese entfernt werden.
  • technische Probleme mit der Prothese: Beispielsweise kann es passieren, dass einer der Schläuche reißt, die die Flüssigkeit vom Ballon in die Zylinder transportieren. Nach Schätzungen aus Studien müssen etwa 10 % der Prothesen innerhalb von 10 Jahren aufgrund solcher Probleme nachoperiert werden.

Was passiert nach einer Operation zur Penisbegradigung?

Nach einer Operation bleibt man in der Regel für ein paar Tage im Krankenhaus. Schmerzen können nach Bedarf mit Medikamenten behandelt werden. Oft muss vorübergehend ein gelegt werden.

In der Regel trägt man für etwa eine Woche nach der Operation einen Wundverband, der regelmäßig gewechselt werden sollte. Bei Zeichen einer wie Fieber, Rötungen, einer nässenden Wunde oder zunehmenden Schmerzen ist es wichtig, sofort ärztlichen Rat einzuholen.

Wenn die Operation gut verläuft, ist es in der Regel nach etwa 4 bis 8 Wochen wieder möglich, sexuell aktiv zu sein – je nachdem, wie groß der Eingriff war.

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